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Im Laufe der Jahre konnten wir mit den gesammelten Spenden 37
Projekte unterstützen. Entscheidend für die Auswahl war und ist immer,
dass möglichst 100% Ihrer Spenden auch vor Ort ankommen. Dabei spielen
persönliche Kontakte unserer Könige zu den Helfern vor Ort eine
maßgebliche Rolle.
Aktuelle Katastrophen sind natürlich auch ein Thema für uns in der
Auswahl der unterstützten Projekte. Wir dürfen aber niemals
vergessen, dass die momentanen "Medienreisser"
Spendengelder von denjenigen abziehen, die ebenso bedürftig sind und
deswegen nicht alleine gelassen werden dürfen.
Eine gute Mischung aus aktuellen Themen und 'leisen' Projekten ist
uns ein großes Anliegen. Deswegen unterstützen wir in der Regel
jedes Jahr mehrere Hilfsaktionen. Die gesammelten Spenden werden
dann von uns möglichst gerecht verteilt.

Spendensumme seit 1976:
€ 241109,05

In den vergangenen Jahren unterstützte Projekte:

AIDS-Waisen in Zimbabwe (Schwester Ferrera Weinzierl) (2006-2009)
€ 9500,00
Das AIDS-Virus grassiert in Zimbabwe. Jeder fünfte Erwachsene ist
zur Zeit HIV-infiziert, die Eltern zehntausender Kinder sterben
jährlich an der Krankheit.
Die Missionsdominikanerinnen aus Strahlfeld betreuen in Zimbabwe mehr
als 5000 Kinder. Die Kinder erhalten Kleidung, Schuhe, Essen und
Schulgeld. Sie wohnen meist in Kinderfamilien zusammen, d.h. die
Geschwister bleiben zusammen und sorgen nach dem Tod ihrer Eltern
füreinander.
Unsere Kontaktperson ist die vor Ort tätige Regionaloberin
Sr. Ferrera Weinzierl, die Schwiegertante einer unserer Könige.
(Nähere Informationen als PDF-Dokument)
http://www.kloster-strahlfeld.de
Neue Lebensperspektiven für sexuell missbrauchte Mädchen und junge Frauen auf der Insel Cebu/Philippinen (über Missio) (2009)
€ 5000,00
Philippinen
http://www.missio-muc.de
Frauen helfen Frauen beim Kampf gegen AIDS in Hoima/Uganda (über Missio) (2009)
€ 2827,91
Uganda
http://www.missio-muc.de
Zentrum für Straßenmädchen in Nairobi/Kenia
(1991,2005-2008)
€ 25056,46
Im Cardinal Maurice Otunga Girls Empowerment Centre betreuen 13
Mitarbeiter 78 dort wohnende Mädchen.
Diese Mädchen aus den Slums von Nairobi wurden entweder aus
wirtschaftlichen Gründen von ihren Familen verstoßen oder
zur Prostitution gezwungen, der sie durch Flucht entkamen.
Im CMO-Zentrum werden die Mädchen rehabilitiert, es wird versucht
die Traumatisierung der Mädchen zu therapieren.
Die Mädchen werden in den Fächern Schneiderei/Näherei,
Stricken/Weben, Essen und Trinken, Gemüsegärtnerei sowie
Büroarbeit/Schreibmaschine unterrichtet. Neben Unterkunft und
Bildung wird den Mädchen Gesundheitsfürsorge geboten.
http://www.missio-muc.de
Anti-Prostitutionsprogramm (2008)
€ 3845,94
Es gibt viele allein erziehende Frauen in der Diözese Thiès, die sehen müssen,
wie sie sich, ihre Kinder und manchmal noch ihre alten Eltern ernähren. Die meisten Frauen haben
keinen Beruf erlernt. Es bleibt nichts anderes übrig, als sich heimlich zu prostituieren, um
überleben zu können. Es bleibt die Angst, dass die Kinder, das nähere Umfeld könnten
das Tun dieser Frauen entdecken und die ständige Gefahr, sich mit einer Geschlechtskrankheit oder
Aids anzustecken.
Die Schwestern vom Guten Hirten kümmern sich speziell und Frauen und Mädchen, die in Schwierigkeiten
sind. Schwester Yvonne Bambara ist eine davon. 40 Frauen wandten sich in ihrer Not an sie, damit sie ihnen
neue und andere Wege aufzeigt, wie sie Geld verdienen können ohne sich nachts aus dem Haus schleichen zu
müssen.
"Mikro-Projekte" sind die Lösung für diese Frauen: Sie lernen bei den Schwestern:
- Obst- und Gemüseanbau für den Eigenbedarf und Verkauf
- das Färben von Stoffen, ebenfalls zum Verkauf
- Verwaltung des Familieneinkommens
- Wie führe ich gewinnbringend ein Geschäft?
Diese Maßnahmen sind für zwei Jahre geplant. Danach, so meint Schwester Yvonne, müssten die Frauen
in der Lage sein, für sich selbst und ihre Familien zu sorgen. 22.000,- Euro sind das Budget, das für diese
zwei Jahre veranschlagt wird; nachstehend einige Beispiele:
- 18,- Euro für eine Wandtafel
- 152,- Euro für einen viertägigen Kurs zum Thema: Verwaltung des Familieneinkommens
- 214,- Euro für 7 Tage Kurs in Obst- und Gemüseanbau inkl. dem dazugehörigen Saatgut
- 275,- Euro für einen 12-tägigen Stoff-Färbekurs
- 4500,- Euro als Starthilfe- resp. Nothilfefonds für mangelernährte Kinder, für Schulgeld und medizinische Versorgung
- 6000,- Euro als Startkapital für einen revolvierenden Kreditfonds für einkommensschaffende Maßnahmen
http://www.missio-muc.de
Kette der Liebe für die Kinder Südafrikas (2007)
€ 4441,06
In einem Aidspastoralprogramm in der Erzdiözese Kapstadt stellen sich
kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dem Kampf gegen HIV/AIDS.
Schwerpunkte des Programms sind neben der pastoralen Begleitung die
Betreuung der Aidskranken und -waisen sowie die psychologische Beratung
von Vergewaltigungsopfern.
Die durchschnittliche Lebenserwartung im südlichen Afrika liegt
aufgrund der Pandemie bei nur 47 Jahren. Immer stärker haben
Heranwachsende unter den Folgen der Krankheit zu leiden. Fast ein
Drittel der Infizierten ist zwischen 15 und 24 Jahren alt. Jede Minute
stecken sich sechs Heranwachsende mit dem Virus an. Gleichzeitig zeigen
Untersuchungen, daß das Wissen dieser Altersgruppe über Ansteckungswege
äußerst gering ist.
Darum gehört zum Programm auch die Aufklärungsarbeit. So werden
Schriften und Poster in der Diözese verteilt und Kurse für Kinder und
Jugendliche abgehalten. In der Mehrheit sind es Frauen, die sich
ehrenamtlich in diesem Projekt engagieren.
Für ihre Arbeit benötigen die Frauen und Männer eine gründliche
Ausbildung, damit sie mit den Sorgen und Nöten der Menschen umgehen
und ihnen neue Hoffnung geben können. Neben christlichen Werten werden
ihnen die Grundlagen der Sexualerziehung und Gesundheitsvorsorge näher
gebracht.
Jeder Beitrag zur Eindämmung der Pandemie ist Hoffnung für eine ganze
Generation von jungen Menschen. Dieses Programm in Südafrika zeigt,
daß man mit Initiative und Entschlossenheit gegen Aids ankämpfen kann.
http://www.missio-muc.de
Straßenkinder von Marang'a (über Missio) (2006)
€ 4500,00
Im Haus St. Michael in Samar Estate 70 km nördlich von Kenias
Hauptstadt Nairobi werden 20 Plätze zur Betreuung von
Straßenkindern angeboten.
Diese Kinder wurden von ihren Familien verstoßen, da die
wirtschaftliche Situation eine Ernährung der gesamten Familie
nicht zuläßt.
Die Kinder werden in St. Michael betreut, sie erhalten Pflege,
Fürsorge und Ansprechpartner. Sie werden in den Schulbetrieb an
einer kenianischen Schule eingegliedert. So erhalten sie die
Möglichkeit, dem Teufelskreis von Kriminalität, Drogenhandel
und Prostitution zu entkommen und haben Aussicht, die Schule
abzuschließen und einen Beruf zu erlernen.
http://www.missio-muc.de
Fluthilfe Erzdiözese Colombo (2005)
€ 4928,58
Sri Lanka
Casa Taiguara (2000-2003)
€ 5590,35
Sao Paulo/Brasilien
Montero (1996-1997, 1999-2001)
€ 8121,17
Pater Paul (1996-1997)
€ 3067,75
Kerala
Padre Arnildo: Kinderhilfe, über Peter Hinterberger (1997)
€ 1533,88
Brasilien
Missionswerk Schweiklberg (1989, 1992, 1995-1996)
€ 5982,12
Uganda und Korea
Kroatienhilfe Grüntegernbach (1994)
€ 1665,79
Dorfener Rumänienhilfe (1992-1993)
€ 5112,92
Kolumbienhilfe (über Georg Bauer) (1978, 1983-1984)
€ 2124,93
El Rosal/Kolumbien
Missionsstation Wanga (1983)
€ 391,04
Zaire
Katappana Indikki (1982)
€ 1173,03
Kerala/Indien
Missionar Strauß (1982)
€ 293,24
Jalibu/Neuguinea
Mission der evangelischen Kirchengemeinde (1981, 1985, 1989)
€ 3807,60
Äthiopien
Padre Rolf Schmid (1979)
€ 966,85
Ecuador
Mission (über das Pfarrat Dorfen) (1976-1977)
€ 3150,07
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